Rückblick: Auftaktveranstaltung U.EDU

Rückblick: Auftaktveranstaltung U.EDU
Auftaktveranstaltung U.EDU, 28.06.2016, 14 – 17 Uhr, TU Kaiserslautern

Am 28.06.2016 fand die Auf­taktveranstaltung des Pro­jektes U.EDU- (Unified ­Education – Medien­bildung entlang der Lehrerbildungskette) an der TU Kaisers­lautern statt. Zu den­ Gästen zählten Ver­treterinnen und Vertreter des Projekt­trägers DLR, des Minis­teriums für Bil­dung, des Päda­gogischen Landes­instituts, der Netzwerkschulen der TU Kaiserslautern, des Deu­tschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI), des Virtuellen Campus Rheinland Pfalz (VCRP) sowie der Hochschul­leitung der TU Kaiserslautern, die U.EDU-Projektleitung und die Projekt­beteiligten aus den Fachbereichen.
Die Veran­staltung wurde durch den Vize­präsidenten der TU Kaisers­lautern Prof. Dr.-Ing. Norbert Wehn eröffnet, der in seiner Rede ins­besondere auf die Re­levanz der Aus- und Weiter­bildung an und mit digitalen Medien in allen Pha­sen der Lehrerbildung hinwies. In der an­schließenden Vorstel­lung der drei Arbeits­felder von U.EDU wurde der Um­gang mit dieser Thematik verdeutlicht:

Nach einer allgemeinen Ein­führung in das Arbeits­feld „Unterrichts­konzepte“ durch Prof. Dr. Jochen Kuhn (Didaktik der Physik), wurde die konkrete Projektarbeit am Beispiel des Teil­projektes „Hypermind“ er­läutert. Prof. Dr. Andreas Dengel vom DFKI stellte das Konzept zur Adaption eines die subjektiven Kompetenzen und Bedürfnisse der Lernenden anti­zipierenden Lehrbuchs vor. Die Analyse von Blick­daten mittels Eyetracking erlaubt hier­bei eine Kate­gorisierung des Lese­verhaltens sowie die Inter­aktion mit dem Gelesenen.

Für das Arbeits­feld „Ausbildungs­konzepte“ erläuterte JProf. Dr. Mandy Rohs (Pädagogik) zunächst die Zie­le und Maß­nahmen des Arbeits­feldes. Sie machte dabei die Viel­zahl und Viel­fältigkeit der Teil­projekte in diesem Arbeitsfeld sichtbar und konnte gleichzeitig verdeutlichen, welche Handlungsfelder der Hochschul­didaktik sich in den Einzel­projekten widerspiegeln. Prof. Dr. Artur Widera (Quanten­physik) veran­schaulichte dem Publikum im An­schluss das von ihm betreute Projekt „Durch­dringung der Lehreraus- und fortbildung mit Class­room Response Systemen als di­gitale Lehr- und Lernmedien“. In seinem Vor­trag stellte er die Re­levanz des Feedbacks und die Möglich­keit der Interaktion zwischen Lernen­den und Lehrenden während einer Lehrveranstaltung in den Mittel­punkt und zeigte anhand von Bei­spielen, wie Voting-Tools in der Lehre ein­gesetzt werden können.

Die Pause wurde von den Teil­nehmerinnen und Teilnehmern ge­nutzt, um sich die Poster­präsentationen der U.EDU-Teilprojekte an­zuschauen und sich bei Kaffee und Kuchen über die je­weiligen Konzepte und Maß­nahmen auszu­tauschen.
Den zweiten Teil der Ver­anstaltung eröffnete Prof. Dr. Roland Ul­ber (Biover­fahrenstechnik). Sein Vor­trag verdeutlichte, wie sich der Kreis der drei Arbeits­felder mit dem von ihm be­treuten Feld „Fort- und Weiter­bildungskonzepte“ schließt und in­wiefern Konzepte und Mat­erialien aus den ers­ten zwei Arbeitsfeldern in das dritte Arbeitsfeld einfließen können. In diesem Zusammenhang be­nannte er TU.L.P., die durch U.EDU zu­künftig zu errichtende Platt­form für die Bereit­stellung und den Austausch von Unterrichts- und Fortbildungs­materialien. Konkreten Ein­blick in die Arbeit eines Teil­projektes erhielten die An­wesenden durch Prof. Dr. Rolf Arnold mit seinen Aus­führungen zur Nutzbarkeit digitaler An­wendungen für die Verbes­serung der Führungskompetenzen von Schullei­tungen. Eine App soll hier­für Tools zur Selbst­reflexion und Selbst­achtsamkeit liefern.

Mit dem Aus­blick auf die Ar­beiten in der aktuellen Projekt­förderphase und die im Anschluss ange­strebte zweite Förder­phase schloss der geschäfts­führende Leiter des Zentrums für Lehrer­bildung der TU Kaisers­lautern Prof. Dr. Werner R. Thiel die Veranstaltung und wünschte allen Projektbetei­ligten viel Erfolg mit ihrer Ar­beit.